Schulen und Universitäten

3D-stereoskope Visualisierung in Forschung und Lehre

An Universitäten und Schulen können mit einer smart VR-Wall komplexe Sachverhalte einfach dargestellt werden, z.B. im Chemie- und Physikunterricht oder im Maschinenbaustudium.

Virtual Reality kann in der Ausbildung, als Training für die Praxis und in der Forschung eingesetzt werden. In Bereichen wie Pharmakologie, Medizintechnik oder der Biowissenschaft, wo es komplizierte Zusammenhänge zu vermitteln und visualisieren gilt, können so anatomische Sachverhalte dargestellt werden, die man mit Worten nur schwer erklären kann.

Mit 3D-Stereoskopie lassen sich fotorealistische Blicke in den menschlichen Körper darstellen. Der Orthopäde oder Chiropraktiker kann beispielsweise den Gelenkapparat des Knies zeigen, der Augenarzt den Aufbau des menschlichen Auges, der Lungenfacharzt das Innenleben eines Lungenflügels.

Diesen Vorteil will man sich auch in Forschung und Lehre nicht entgehen lassen.  Mit Hilfe der Informationstechnik können Prozesse im menschlichen Körper modellhaft dargestellt werden, die normalerweise nicht sichtbar sind. Was auch für den Fachmann oft nicht sichtbar und damit nicht erkennbar ist, macht so die neue Informationstechnik deutlich. Auf der Basis realer Ultraschallbilder oder Aufnahmen eines Kernspintomographen entstehen dreidimensional animierte Ansichten menschlicher Organe. Was heute nur real möglich ist, ist in Zukunft Standard  in der medizinischen Ausbildung und Diagnose: Die entsprechend den Körperverhältnissen eingefärbten Animationen lassen sich drehen und wenden, virtuell öffnen und wieder verschließen. 3D-Grafiken, Animationen und Simulationen helfen angehenden Medizinern, visuelle Erfahrungen zu sammeln, die sie sonst in jahrelanger Arbeit am Patienten hätten erwerben müssen. Eine sehr aufwendige Lernmethode –  nicht für die Anwender sondern für die Entwickler.

Informatiker wollen Organe wie die Leber, das Herz oder das gesamte Gefäßsystem am Rechner nachbauen und mit interaktiven, medizinischen Lernprogrammen verknüpfen. Außerdem arbeiten Wissenschaftler und Software-Ingenieure  an einem Programm, das es werdenden Eltern auf der Basis der realen Ultraschallaufnahmen des Fötus ermöglichen soll, einen virtuellen Blick auf ihr ungeborenes Kind zu werfen. Aber noch ganz andere Bereiche warten darauf, computergestützt aufbereitet zu werden. In Bereichen wie Pharmakologie, Medizintechnik oder der Biowissenschaft, wo es komplizierte Zusammenhänge  zu vermitteln und zu visualisieren gilt, kann man anatomische Sachverhalte darstellen, die man mit Worten nur schwer erklären kann.