Konzernlösungen

Vorsprung mit Virtual Reality

Großfirmen, die bisher ein kostspieliges VR-Zentrum betreiben, profitieren von der kompakten Bauweise der smart VR-Wall. Durch ihre einfache Integration in jede Fachabteilung, können Designer und Ingenieure ihre VR-Daten ab jetzt jederzeit visualisieren. Es können sogar zwei Teams gleichzeitig an einer smart VR-Wall arbeiten, indem sie sich die Bildfläche variabel aufteilen. So lassen sich digitale Entwicklungsprozesse schneller und einfacher abstimmen.

Die Automobilbranche ist hinsichtlich der Anwendung von VR im industriellen Sektor führend. Die Anforderungen an die Entwicklungsprozesse in der Automobilindustrie haben sich im letzten Jahrzehnt wesentlich geändert. Der Produktlebenszyklus des einzelnen Produktes ist kürzer geworden, die Entwicklungszyklen wurden dementsprechend verkürzt und die Individualisierung des Produktes nimmt beständig zu. All dies zwingt die Hersteller dazu, ihre Entwicklungsprozesse zu optimieren, um im „magischen Dreieck“ von Qualität, Kosten und Entwicklungszeiten wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Grundgedanke der Rechnergestützten grafischen Entwicklungen beinhaltet die Visualisierung von Datenmodellen. Speziell im Zusammenhang mit komplexen Datenmengen zeigt sich, dass neben der Visualisierung die Interaktion mit den darzustellenden Daten eine wichtige Rolle einnimmt, da nur in einem sinnvollen Zusammenspiel von Visualisierung und Interaktion die richtigen Informationen aus den Daten gewonnen, die richtigen Schlüsse gezogen und die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden können. Der ausschlaggebende Anwendungsbereich der VR sind nach wie vor digitale Prototypen!

 

Interdisziplinäres Arbeiten

Praktiker schätzen vor allem die Verbesserungen in der Zusammenarbeit einzelner Teams, d.h. die Verknüpfung isolierter „Kompetenzinseln“: Designer, Ingenieure und der Fertigungsbereich werden mittels Digital Prototyping dazu gezwungen, viel früher abteilungsübergreifend  zusammenzuarbeiten. “Kompetenz-Inselei” geht oft mit Medienbrüchen einher. Designer entwerfen und planen vielerorts zunächst auf dem Papier. Auch Ingenieure bevorzugen teilweise das analoge Reißbrett oder sie arbeiten mit eigenen Systemen, die weder mit der Design-, noch mit der Produktionsabteilung kompatibel sind. Auch innerhalb des Ingenieurswesens werden mitunter unterschiedliche Systeme für verschiedene Fachbereiche eingesetzt, z.B. für Elektrotechniker auf der einen und Maschinenbauer auf der anderen Seite. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dass es in den meisten, historisch gewachsenen Systemen nur wenige automatisierte Prozesse für die Bearbeitung von Änderungsaufträgen aus der Fertigung gibt. Digitale Prototypen kombinieren Konstruktionsdaten aus allen Stadien des Entwicklungsprozesses aller Abteilungen zu einem einzigen zentralen Modell und simulieren das komplette Produkt.

 

Globalisierung

Ein weiterer Aspekt betrifft die Verteilung der Entwicklungszentren in allen Zeitzonen der Welt. Dies  schafft die Basis für eine kontinuierliche Entwicklungsleistung rund um die Uhr. Auch wenn dabei noch einige soziale, kulturelle und technische Fragen zu klären sind, ist offensichtlich, dass die virtuelle Arbeitsweise die unbedingte Voraussetzung für eine 24-Stunden-Entwicklung ist. In dieser verteilten Entwicklung ist die Kommunikation der Beteiligten ein Schlüsselfaktor. Die Unterstützung der verbalen Informationen durch grafische Darstellungen verbessert den Informationsaustausch entscheidend.